Samstag, 25. Mai 2013

Männer, Mut und Mode



Das heutige Leben ist ein Spiel zwischen Männern die wir wollen, Kleidern die wir gerne hätten und Plänen die Pläne bleiben. Dabei ist der Weg zum Ziel einfacher als angenommen.



Wir alle sind heutzutage kleine Träumer. In unseren Köpfen führen wir Gespräche, die wir niemals führen werden, tragen Couture, die niemals in unseren Schränken hängen wird und beenden Beziehungen die gar nicht existieren. Wieso das Ganze? Ich wage zu behaupten, wir sind zu feige. Fixieren uns an die Allgemeinheit, Ganzkörpercamouflage, bloß nicht den Mund aufreißen. „Das kann ich nicht tragen!“ alias „Der steht sicher nicht auf jemanden wie mich!“. Wir träumen zwar alle von unserem eigenen Calvin Klein Model, doch wenn wir wirklich mal eins auf einer Party sehen, wird sich keinen Millimeter bewegt.
Altbackene Klischees vom Jäger und der Gejagten sollten endgültig über Bord geworfen werden - Zeit wird’s! Das gleiche gilt für den Kleiderschrank. Wir lassen das Leder schnalzen und die Nieten klimpern. Kein ’pour femme’ oder ’pour homme’. Alles ’pour moi’.

Doch bevor jetzt das absolute Chaos auf den Straßen ausbricht, hier noch ein paar kleine Ratschläge: Wir halten uns an Regeln und Gesetze und versprechen, das nächste Mal in Sachen Flirts mehr Mut zu beweisen. Mit der Nummer vom Ex wird genauso verfahren wie mit grünen Cordhosen – liegen lassen. Ansonsten sind jedem von uns alle Freiheiten gesetzt, gleichegal ob es um Liebe oder Labels geht.
Natürlich ist ein solcher Schritt nicht ohne. Denn ohne neuen Weg, kein besseres Ziel.  Jetzt stellen sich nur die Fragen: Hose oder Rock? Wer willst du sein?

Mein Motto: „Dior, Not War“. Sich eine schöne Verpackung zu besorgen, ist wesentlich effektiver als jahrelang den Fehler in sich zu suchen. Und so klappt es irgendwann auch mit dem Calvin Klein Model. Oder doch lieber Abercrombie?

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